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  Errichtung eines Umweltlehrpfades im Landkreis Goseong abgeschlossen

Als Maßnahme zur nachhaltigen Entwicklung in der Grenzregion führte die Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Goseong von 2005-2010 ein in zwei Phasen aufgeteiltes Umweltprojekt durch.
Am Beispiel des „Grünen Bandes“ in Deutschland wurden in der ersten, theoretischen, Phase zwischen 2005 und 2007 die deutsche Raum- und Umweltplanung vorgestellt. Thomas Findeis, einer der Organsiatoren zur Verwirklichung des innerdeutschen „Grünen Bandes“ an der sächsisch-bayrischen Grenze, besuchte Korea und erklärte die Konzepte eines natürlichen Lehrpfades in Goseong. Im Anschluss kamen Vertreter der Region für weitere Diskussionen zur Umsetzung nach Deutschland. In der zweiten Phase von 2008-2010, schließlich, ging es an die praktische Umsetzung des Projektes. Leider erlaubte es die politische Situation noch nicht, einen Lehrpfad direkt in der innerkoreanischen Grenze zu errichten, und so wurde er in einem realtiv unberührten Waldgebiet in der Nähe der Grenze konzipiert. Wegen eines recht kalten, langen Winters 2009/10, fand der erste Spatenstich und die Grundsteinlegung im Beisein der Hanns-Seidel-Stiftung Korea und Institutsleiter Christian Hegemer etwas verspätet im März diesen Jahres statt . Im Mai wurden die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen.
Der Pfad wird der Information der Bevölkerung und der Schaffung eines Bewusstseins für die Entwicklung der Umwelt dienen. Ferner soll er einen Anstoß für die Entwicklung eines sanften Umwelttourismus geben.




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