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Terreco ist ein sozio-geologisches Projekt in Zusammenarbeit der Universität Bayreuth mit der Kangwon National University in Korea und befasst sich mit der Forschung über bessere Landnutzung in der sogenannten ‚Punchbowl‘ in Haean, Gangwon Provinz, im Norden Südkoreas. Die Forscher untersuchen den Erdboden, Wasser und Pflanzen und verbinden die naturwissenschaftlichen Forschungen mit sozialen Aspekten, wie z.B. den wirtschaftlichen Gegebenheiten in der Region.
Am 16. Juni fand einen Workshop mit Experten auf dem Gebiet des Wasseressourcen Managements, der Forstwirtschaft und Agrarwissenschaft, sowie mit Prof. John Tenhunen und Prof. Kang Shinkyu, den Leitern des Terreco-Projekts, im KCP Hotel im Kreis Yanggu statt. Viele Probleme in Bezug auf Bodenerosion und trübem Wasser im Soyang Fluss, aber auch eine umweltfreundliche Agrarwirtschaft im Hochland wurden diskutiert.
Am 17. Und 18. Juni führte die Gruppe Exkursionen im Norden der Gangwon Region durch. Am ersten Tag konnte man sich vormittags die Arbeit der Forscher aus erster Hand betrachten, während die Gruppe am Nachmittag den ‚Peace Dam‘, ein Staudamm, der das aus dem Norden kommende Wasser des Bukhan Flusses reguliert, und das Korea Otter Center in Hwacheon besuchte. Die Stiftung steuerte ein typisches Oberfranken-Abendessen für die Forscher und den Bürgermeister Haeans bei. Am 18. Juni besichtigten die Teilnehmer das Yongneup Feuchtgebiet in Yanggu, das Observatorium und das Museum an der Demilitarisierten Zone (DMZ) zu Nordkorea in Goseong.
Die Hanns-Seidel-Stiftung hat diese Unternehmungen als Unterstützer des Projekts mitgeplant. Es ist das gemeinsame Ziel der Stiftung und der Gangwon Provinz die inner-koreanischee Grenzregion, besonders im Osten der Grenze, zu nachhaltig zu entwickeln. Deswegen initiierte die Stiftung eine Partnerschaft der Region Oberfranken (an der ehemaligen innerdeutschen Grenze Bayerns) mit der Gangwon Provinz.
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Teilnehmer der Exkursion im Yongeup Feuchtgebiet
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Oberfranken-Abend
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