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  60 Jahre Koreakrieg – Internationales Symposium erinnert an das traurige Jubiläum

Vor 60 Jahren, am 25. Juni 1950, überfiel Nordkorea den Süden des Landes. Ein dreijähriger mörderischer Krieg mit Millionen Toten folgte, der auf Jahrzehnte die Teilung des Landes zementierte. Am 23. Juni 2010 erinnerte eine gemeinsame Konferenz des Komitees zur Erinnerung an das 60. Jubiläum des Koreakriegs und des Verteidigungsinstituts Korea mit einem internationalen Symposium an das traurige Jubiläum.

Als Grundsatzredner rief Robert Scalapino, Professor emeritus der UC Berkely, Südkorea dazu auf, seine im Laufe der letzten Jahrzehnte gewonnene wirtschaftliche und politische Stärke in Nordostasien zu weiteren Stärkung von Reformprozeßen in der Region zu nutzen. Spencer Tucker (ABC-CLIO) und Prof. Myongsob Kim (Yonsei Universität) blickten auf den Koraekrieg und die ideologischen Entwicklungen in Südkorea zurück. Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea, betonte, daß der Koreakrieg für Deutschland enorme Auswirkungen hatte, weil er die Westintegration und die Wiedererlangung der (west-)deutschen Souveränität beförderte und gleichzeitig das System der sozialen Marktwirtschaft für Deutschland sich bewährte. Weitere Präsentationen betrafen die zivilen Entführungsopfer in Nordkorea (Prof. Man-Ho Heo von der Kyungpook-Universität), Forschung über die Haltung der heutigen Südkoreaner zum Krieg (Dr. Kwangsik Kim vom KIDA), Sicherheitspolitik auf der koreanischen Halbinsel (Dr. James Pryzstrup vom Institute for National Strategic Studies), das koreanische Wirtschaftswunder (Prof. Jaymin Lee von der Yonsei-Universität) und Möglichkeiten der Stärkung des Gedenkens an den Koreakrieg (Abgeordnete Ok-Nim Chung).

Mehr Informationen über das Symposium findet sich unter: http://eng.koreanwar60.go.kr



Die Grundsatzrede wurde von Prof. Scalapino gehalten
Dr. Seliger sprach über die Auswirkungen des Koreakriegs
auf Europa und insbesondere Deutschland.


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