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Seminar in Woosuk Universtät
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Die Hanns Seidel Stiftung hat am 21. April 2010 in Kooperation mit dem Institut für Multikulturelle Begegnungen der Woosuk Universität ein Seminar zum Thema Politikempfehlungen für nordkoreanische Flüchtlinge organisiert. Fokus dieses Symposiums war es zu erläutern, wie die soziale Integration auf politischer Ebene verbessert werden kann und welche zusätzlichen Handlungsmassnahmen ergriffen werden müssen.
Die erste Session des Programms wurde von Professor Tae-Hyeon Ha moderiert und durch eine Begrüssungsrede von Ra Jong-Il, dem Rektor der Woosuk Universität, eröffnet. Darauf folgte eine Rede von Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns Seidel Stiftung Korea.
Die erste Fallstudie wurde von Kim Young-Il, dem Repräsentanten der Organisation für eine erfolgreiche Koreanische Wiedervereinigung (PSCORE) präsentiert, welcher selbst ein nordkoreanischer Flüchtling ist, und behandelte die Ausbildungsprogramme von jungen nordkoreanischen Flüchtlingen in Südkorea.
Die zweite Präsentation wurde von Gang Cheol-ho, Direktor vom Zentrum zur Unterstützung von nordkoreanischen Flüchtlingen gehalten. Thematischer Schwerpunkt waren die Akzeptanzschwierigkeiten von Flüchtlingen und anderer ethnischer Minderheiten in Südkorea.
Choi Han-byeol, auch ein nordkoreanischer Füchtling, hat mit einem Sprachquiz verdeutlichen können, wie weit sich die beiden Sprachen im Norden und Süden Koreas in den letzten Jahrzehnten auseinanderentwickelt haben. Außerdem hat sie in ihrer Präsentation über die enormen Schwierigkeiten berichtet, die es bei der Flucht aus Nordkorea zu bewältigen gab. Weiter ging sie in ihren Ausführungen auf die erfolgreiche Integration von Nordkoreanern in Südkorea ein.
Im Verlauf der zweiten Session gab es Präsentationen vom Repräsentanten des Ministeriums für Wiedervereinigung, welcher die Unterstützungsaktivitäten der Regierung für die Integration von nordkoreanischen Flüchtlingen präsentierte. Ein Beamter der nördlichen Jeolla Provinz, Herr Park Hyeong-kyu argumentierte, dass der Staat den Provinzen bei der Finanzierung und Durchfühung des Integrationsprozesses behilflich sein müsste. Ebenfalls sprachen Prof. Lee Ki-young von der Pusan National University, Woosuk University Professor Park Kyeong-soon, Seoul National University Professor Jeong Jin-sung und Baesuk University Professor Joo Do-hong.
Das Seminar wurde mit einer Frage und Antwort Runde beendet. Die Partnerschaft der Hanns Seidel Stiftung mit der Woosuk Universität geht zurück ins Jahr 2008 als Dr. Hans Zehetmair, Vorsitzender der Hanns Seidel Stiftung, einen Ehrendoktor erhielt.
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Ra Jong-Il, dem Rektor der Woosuk Universität (Left) und Dr. Bernahard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea
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Seminarteilnehmer
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