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(Sonderbericht von CHRIS ANTONETTE PIEDAD-PUGAY, die gerade als Hospitanten bei der Hanns-Seidel-Stiftung Korea arbeitet)
Die Korea Marine Environment Management Corporation (KOEM) und die Tourismus Organisation der Provinz Gyeonggi haben im Rahmen des World Wetlands Day gemeinsam eine Tour speziell für Ausländer zu den Feuchtbiotopen in der demilitarisierten Zone an der inner-koreanischen Grenze organisiert. Am 05. Februar 2010 besuchte die große Gruppe, deren Teilnehmer i.d.R. für den Umweltschutz, Tourismus oder in der Forschung tätig sind, das Odu Wiedervereinigungsobservatorium, die Jangdan Halbinsel sowie Chopyeongdo und hatte Gelegenheit, zahlreiche Zugvögel und Wasserrehe zu beobachten. Beim Observatorium fliessen die Flüsse Imjin und Han zusammen. Die Gegend der westlichen so genannten zivilen Kontrollzone entlang der demilitarisierten Zone schließt die Dörfer Gunnae, Jangdan, Jindong und Jinseo wie auch die Stadt Paju ein. Das gesamte Gebiet ist für das gut erhaltene und ungestörte Ökosystem mit Feuchtbiotopen, Reisfeldern, Teichen und Bächen bekam und beherbergt unzählige Pflanzen und bedrohte Arten.
Jangdan und Chopyeongdo sind bekannt als Überwinterungsgebiet für manchurische Kraniche, Weißnackenkraniche, Saat- und Blässgänse, Seeadler und Mönchsgeier. Kraniche, die in Familienverbänden ihren langen Reisen unternehmen sind seit jeher in der koreanischen Kultur verankert und ein Symbol für Langlebigkeit. Ein Berg in der Gegend wurde ebenfalls nach der großen Anzahl der Kraniche, die dort vorkommen, benannt. Die bedrohten Tiere werden aus Tierschutzgründen markiert. Neben der Vögel gibt es ebenso eine große Anzahl von chinesischen Wasserrehen und Wieseln. Da nicht einmal Mitglieder des Militär einige Gebiete betreten darf, können sich Tier ungestört in der Region bewegen.
Die Exkursion wurde organisiert um das Bewußtsein für die Wichtigkeit vom Umweltschutz in der koreanischen Grenzregion zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Koreanern und Ausländern zu fördern. Die Hanns-Seidel-Stiftung Korea steht seit 2005 mit dem Landkreis Goseong und der Provonz Gangwon in Kooperation und arbeitet insbesondere in diesen Bereichen mit der Region zusammen. Nachhaltige Entwicklung in der Grenzregion, Ökotourimus und Umweltschutz sind nur einige von zahlreichen Schwerpunkten. HSS Korea ist ebenfalls Mitglied der DMZ-Koalition, die sich diese Ziele ebenfalls auf die Fahne geschrieben hat.
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