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Seminarteinehmer
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20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wird, gerade auch in Korea, viel über mögliche Kostenbelastungen durch eine Wiedervereinigung und soziale Probleme der Integration geredet, während die Kosten der Nicht-Vereinigung fast nie erwähnt werden. Um dieses verzerrte Bild zurechtzurücken, veranstaltete der Research Council of Unification Policy (RCUP) beim KINU, ein Zusammenschluß von über dreißig wichtigen koreanischen Forschungsinstituten, auf Jeju ein Seminar anläßlich des 20. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer. Ko-Organisatoren waren das Jeju Peace Institute (JPI) und das Gyeonggi Development Institute. Nach zwei Grußworten von Dr. Suh Jae-Jin, Präsident des Korean Institute for National Unification (KINU) und des RCUP, sowie Han Tae-Kyu, Präsident des JPI, sprach der Abgeordnete Park Jin, Vorsitzender des Ausschußes für Außenpolitik, Außenhandel und Wiedervereinigung in der koreanischen Nationalversammlung, über die Relevanz der deutschen Erfahrungen für die koreanische Wiedervereinigung. Neben Vorträgen über die außenpolitischen Entwicklungen von Matthias Vollert von der Deutschen Botschaft, innenpolitische Entwicklungen von Walter Klitz von der Friedrich-Naumann-Stiftung und über soziale Entwicklungen von Prof. Dr. Young-Hie Kim von der Woosuk-Universität sprach Dr. Bernhard Seliger von der Hanns-Seidel-Stiftung Korea über wirtschaftliche Aspekte der deutschen Wiedervereinigung. Dabei betonte er, daß es zwar große Kosten durch die Wiedervereinigung gegeben habe und daß die fortdauernden Transfers von West nach Ost durchaus problematisch seien, aber daß man demgegenüber die Kosten der Nicht-Wiedervereinigung selten beachte. Dieses seien nicht nur wirtschaftliche Kosten, z.B. Verschwendung oder Hochrüstung, sondern auch humane Kosten für die Nordkoreaner.
Der Research Council dof Unification Policy ist ein Zusammenschluß von über 30 wichtigen koreanischen Forschungsinstituten und seit einigen Jahren der Partner der Hanns-Seidel-Stiftung Korea. Gemeinsam mit der HSS Korea veranstaltet er jedes Jahr Seminare in Gangwon-Do und Busan.
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Podiumsdiskussion
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Diskussion während des Seminars
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