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Am 4. November 2009 fand in der Nationalversammlung in Seoul ein Seminar zu den Perspektiven für eine friedliche Entwicklung auf der koreanischen Halbinsel 20 Jahre nach der friedlichen Revolution in Ostdeutschland statt. Zu den Rednern der Veranstaltung, die vom Maebong Institute for One Korea sowie vom Abgeordneten Kwon Young-Sae, Vorsitzender der Koreanisch-Deutschen Parlamentariergruppe in der südkoreanischen Nationalversammlung, organisiert wurde, waren Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in Korea, sowie Johan Galtung, bekannter norwegischer Friedensforscher und Prof. Sung-Jo Park, Prof. Emeritus der FU Berlin und derzeti Professor an der Dong-A Universität, Busan.
Thema des Vortrags von Dr. Seliger waren die Kosten der deutschen Wiedervereinigung. Diese waren zwar hoch, dafür wurde aber auch in den letzten 20 Jahren die ehemalige DDR komplett saniert. Ein Problem seien die hohen konsumptiven Zahlungen gemessen an den Gesamtausgaben, diese seien aber politisch gewollt, um eine Massenmigration zu verhindern. Prof. Galtung sprach in seinem Vortrag über die Stabilität des nordkoreanischen Systems, die er höher als viele Teilnehmer einschätzte und Prof: Park diskutierte die Aktivitäten der europäischen NGO in Nordkorea.
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Vortragende des Seminars; erste Reihe sitzend, Prof. Johan Galtung (2 v.l.), Prof. Sung-Jo Park, (3. v.l.), Dr. Seliger (4.v.l.), zweite Reihe in der Mitte: Abg. Young-Se Kwon (Vorsitzender der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe, Nationalversammlung)
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Seminarteilnehmer in der Nationalversammlung
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