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  20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer – Perspektiven für die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea

Am 3. November 2009 fand in Seoul ein Seminar über die Perspektiven für die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer statt, das vom Institute for National Security Strategy (INSS) und der Korea Exim Bank organisiert wurde und bei dem Dr. Bernhard Seliger, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung Korea, über die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bilanz 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer referierte. Er schlug vor, die immer zahlreicher ins Land kommenden Flüchtlinge aus Nordkorea nicht nur besser zu integrieren, sondern auch als „Botschafter des Wandels“ für die Zeit der Versöhnung und der Wiedervereinigung vorzubereiten, da sie am besten die Mentalitätsunterschiede beider Gesellschaften erfassen könnten. Gerade in diesem Bereich seien in Deutschland die Probleme beim Zusammenwachsen beider Teile unterschätzt worden.

Das Seminar wurde vom Direktor des INSS, Dr. Song-Wook Nam, sowie vom Wiedervereinigungsminister Prof. In-Taek Hyun, eröffnet. Der deutsche Botschafter Dr. Hans-Ulrich Seidt, hielt ebenso ein Grußwort wie Hak-Joon Kim, Herausgeber der Dong-A Ilbo. Zu den weiteren Rednern gehörten Prof. Song-Joon Ko von der Cheju Universität, Dr. Myong-Deok Ko vom INSS und Prof. Kwang-Jack Park von der Sungkyungkwan Universität. Prof. Park wies in seinem bemerkenswerten Beitrag auf die Unterschiede der Ost-West Beziehungen in Deutschland zur Nord-Süd-Kooperation in Korea hin.

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The Korea Times, November, 9, 2009
Joongang Ilbo, November, 5, 2009



Seminarvortragende zusammen mit Dr. In-Taek Hyun, Wiedervereinigungsminister
Podiumsdiskussion beim INSS


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